Aug 022014
 

Da habe ich seit Monaten ein Buch bestellt bei buecher.de, erhielt immer wieder Zwischenmeldungen, daß das Buch noch nicht lieferbar sei.

Und heute kommt diese Mail:

Sehr geehrte Frau Cornelie Müller-Gödecke,

wir bedanken uns für das Vertrauen, das Sie uns mit Ihrer Bestellung entgegen gebracht haben.

Ihre Bestellung können wir dieses Mal leider nicht ausführen.
Trotz aller Bemühungen sind folgende Artikel nicht lieferbar bzw.
können bis auf weiteres nicht geliefert werden.

1x Hisdal, Solveig: Poetry in Stitches (Bestellnr.: 29498836) Artikel ausverkauft

Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Spaß auf www.buecher.de.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Kundenservice

Meine Antwort auf diese tolle Nachricht war folgende:

Ich kann nicht nachvollziehen, daß ein seit Monaten bestelltes Buch plötzlich ausverkauft sein soll

Das kann doch nur heißen, daß Sie Ihre Arbeit nicht machen.

Und daß Sie mir Spaß wünschen, halte ich für unangebracht. Ich brauche nicht bespaßt zu werden. Es würde mir reichen, wenn Sie mich nicht ärgern.

Aug 102013
 

ich weiß nicht wie der Workflow bei der WELT vor sich geht, wird erst ein Artikel freigegeben und dann läuft der Verlinkungsautomatismus drüber oder bekommt der Autor eine “End-Sicht” angezeigt und hat in diesem Fall nur gepennt?

Jedenfalls ist das fast schon ein Kalauer:

Pol oder Polen?

Pol oder Polen?

Es manifestiert sich wieder mal die Ignoranz der Automation, wenn sie nicht durch einen Lektor überwacht wird.

Schade daran ist, daß es eine Besprechung des Buches “Der Mann auf dem blauen Fahrrad. Träume aus einer alten Kamera: Roman ” ist, vom wunderbaren Lars Gustafsson.

Und gleich noch was draufgesetzt:

Was ist das für Algorithmus?

Was ist das für Algorithmus?

Wie kann man bei der Suche nach diesem Buchtitel solche Ergebnisse erhalten?

Der Artikel in der WELT: Das war alles nur geträumt

Jul 182013
 

Meine Lesegewohnheiten haben sich gewandelt. Ich nutze den Reader doch öfter. Aber nicht nur einen, sondern mehrere. In unterschiedlichen SItuationen:

Kindle Keyboard

Kindle Keyboard

Der Kindle Keyboard war mein erster Reader, ich kaufte ihn mit der Lampenhülle und hatte meine Freude. Anfängliche Skepsis wich schnell und die Vorräte an kostenlosen klassischen ebooks wurden geplündert und auf das Gerät transferiert.

Dabei machte ich die Erfahrung, daß ich Bücher und Autoren entdeckte, die ich vorher noch nicht im Zugriff hatte: Sternes Tristram Shandy, Keyserlings melancholische Erzählungen und jetzt das Haus am Haff von Hugo Marti. Einige der Bücher  habe ich mir inzwischen auch “in natura” gekauft, ich kanns nicht lassen. Aber einige der Bücher gibt es  nicht im Handel, und so ist der Kindle ein großer Gewinn für mich.

Zudem habe ich alle Bücher in Calibre gespeichert, so bin ich nicht auf die Cloud angewiesen.

 

Kindle Keyboard 3g

Kindle Keyboard 3g

Ich war aber eigentlich scharf auf den Kindle Keyboard mit 3G Funktion. Und als ich dann bei ebay ein solches Gerät für wenig Geld erstehen konnte, war es dann meins.
Erstmal hab ich in einer großen Aufräum-Aktion alle Bücher vom ersten Kindle auf dieses Gerät geschaufelt.
Im zweiten Schritt habe ich dann den nunmehr “ausgemusterten” Kindle ohne 3G mit allerlei philosophischen Werken aus der Klassiker-Bibliothek für meinen Philosophie-liebenden Ehemann bestückt, in der Hoffnung ihn auf diese Weise für elektronisches Lesen zu gewinnen und ihn so ein wenig mehr an die Computerei heranzuführen. Das ist mir jedoch nicht gelungen.

Der nächste Versuch? Ich werde das Gerät ins Urlaubsgepäck packen und ihm dann im Café in Kreta präsentieren. Mal sehen, ob er sich dann anfreunden kann.

 

E Ink 4

eBook Reader 4Ink

Der nächste Reader in der Reihe war der Book Reader 4Ink von Thalia. Den habe ich gekauft, weil ich ein Testgerät wollte für das Ebook, das ich für einen Freund erstellt hatte. Scheiße, bin ich gut! Bevor ich das erst in den Kindle-Shop hochlud und später auch in anderen Formaten veröffentliche, wollte ich alle Formate auf einen Schlag erstellen und dazu brauchte ich ein echtes Test-Gerät, die Reader-Simulationen reichten mir da nicht.
Nachdem der Test gut gelaufen war, hab ich den Reader verschenkt, denn so wirklich brauchte ich ihn denn doch nicht, er hat seine Pflicht und Schuldigkeit getan. Nun ruht er leider in der Schublade, denn die Beschenkte kommt mit dem Laden und Bestücken nicht zurecht. Wir werden demnächst eine Wochenendsession halten und dann klappt es.

Trekstor Pyrus Mini

Trekstor Pyrus Mini

Der Trekstor Pyrus Mini hat es mir angetan. Dieses kleine Gimmick habe ich immer in der Tasche. In Blau. Das Rot erschien mir doch eher wie ein PINK und PINK stinkt bekanntlich.
Ich hab ihn immer dabei und lese ganz andere Texte darauf, als auf den “Großen”. Zur Zeit sind es Reiseberichte über Persien aus dem 17. bis 19. Jahrhundert. Darauf kam ich, weil ich 1974 und 1975 lange in Persien war und plötzlich eine “Heimweh-Attacke” bekam.
Das kleine Gerät hat ein paar “Nachteile:”

Es ist so klein, daß es leicht verschwindet. So mußte ich das ganze Bett auseinanderbauen, um es zwischen Matratze und Lattenrost wieder freizupulen.
Es hat inzwischen einen kleinen Fleck auf dem Display, wahrscheinlich wurde das einmal in der Tasche eingedrückt. Muß ich mir halt noch ein passendes Etui mit Polka Dots suchen.

Dieses kleine Teil kostete bisher 49,00 € und das fand ich auch angemessen, andere haben teureres Spielzeug. Nun sah ich bei einem großen Technikmark diesen Reader für sage und schreibe 29,00 EUR! Fast hätte ich mir noch einen gekauft, diesmal in Rot, denn die Farbe ist doch ganz ok… Inzwischen will der MediaMarkt aber schon wieder 33,00 € für das Teilchen.

txtr Beagle

txtr Beagle

Dann hörte man ja immer wieder vom txtr-Reader, der immer wieder angekündigt wurde und als Accessoire für Android-Telefone vermarktet werden sollte, zum Traumpreis von 10,00 €.
Das hatte mich neugierig gemacht, ich hatte die Idee, einen solchen kleinen Reader mit dem schon o.g. eBook zu bestücken und das ganze als Bundle auf der Webseite des Autors Uwe Schloen anzubieten.
Eine diesbezügliche Anfrage an die Firma wurde nie beantwortet. 
Als das Gerät dann ohne Koppelung an irgendwelche Telecoms auf den Markt kam, war es einfach zu überteuert, 59,00 € sind ein Batzen für die geringe Funktionalität und die komplizierte Transfer-Technologie.  Um ein EPUB-Buch auf das Gerät zu bringen, das nicht aus dem txtr-store stammt, muß ich das Buch auf den Server in die txtr-Cloud laden, von dort auf mein Handy in die APP holen oder auf den PC, und dann an das Gerät transferieren. Das ist echt nicht so tolle…
Und dann kam das Angebot, dem ich nicht widerstehen konnte. Der txtr Beagle mit 2 Rückenschalen, 5 Büchern (nun ja, ein Goethe und ein Mark Twain) und Batterien für 19,99 €. Ich hab ihn bestellt und ausgepackt. Und versucht was drauf zu laden, das klappte dann auch. Jetzt muss ich das Teil nur in die Tasche stecken. Und ab und an damit lesen.   Aber die Werbeaussage: Kleinster und leichtester Reader stimmt auf keinen Fall. Der Pyrus Mini ist kleiner.
Positiv ist, daß entgegen der vielerlei zu lesenden Aussage, man könne ein Buch nicht vom beagle löschen, das doch in der aktuellen App möglich ist. Der txt-Support wies mich daraufhin und es klappt ganz einfach. Das ist doch schon mal gut.
Was ist der Reiz für mich? Ich kann Gimmicks schlecht widerstehen, ich möchte Bescheid wissen über die Geräte und ja, was dann? Weiß ich noch nicht.

Einen Tipp habe ich für Tabletten-Süchtige wie ich es bin: ein Topfdeckelhalter für die Tabletten und die dazugehörigen Kabel ;=)

Borholmen von Ikea

Borholmen von Ikea – mal was Anderes als Topfdeckel